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    Geschichte von Argentinien

    Museum auf der Peninsula Valdes

    In Argentinien gibt es viele Museen

    Das Land wurde zuerst von den unterschiedlichsten indigenen Volksgruppen besiedelt. Im Norden von den Guaraní-Indianern, in der Pampa von den Querandí, im Seengebiet von Pehuenches und Puelche-Indianern und in Patagonien und in Feuerland lebten die Yámana, Selk’nam und noch einige andere Stämme. Nach der „Entdeckung“ des amerikanischen Kontinents durch Christoph Kolumbus 1492 erreichten die ersten Europäer die Region des Río de la Plata, auf der Suche nach den angeblich so großen Silbervorkommen. Aus dieser Zeit stammt auch der Name des berühmten Flusses („Silberfluss“) und des Landes (argentum – Silber).

    1536 gründete der Spanier Pedro de Mendoza die erste Siedlung wo heute Buenos Aires liegt. Nach heftigen Widerständen der Ureinwohner musste er die Stadt allerdings schnell wieder aufgeben und neue Siedlungen entstanden erst rund 40 Jahre später im heutigen Mendoza, Córdoba, Tucumán und Buenos Aires. Erst 1776 wurde Buenos Aires Hauptstadt des spanischen Vizekönigreichs Río de la Plata.

    Nach den Napoleonischen Kriegen, während der die Briten auch versuchten, Buenos Aires zu besetzen, erklärte das Land offiziell am 9. Juli 1816 in Tucumán seine Unabhängigkeit von Spanien. Der Unabhängigkeitserklärung folgten zahlreiche lange und blutige Konflikte zwischen den argentinischen Provinzen, bis schließlich Juan Manuel de Rosas 1829 Gouverneur von Buenos Aires wurde und die politische Macht über das ganze Land dort zentralisierte. Er blieb jedoch nicht lange an der Macht und unter Justo José de Urquiza bekam Argentinien schließlich am 1. Mai 1853 seine erste Verfassung.

    Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires

    Buenos Aires war die erste Siedlung Argentiniens

    Unter Präsident Domingo Faustino Sarmiento boomte die Wirtschaft Argentiniens und viele Europäer, vor allem Spanier, Italiener, Deutsche und Osteuropäer zogen in den 1870er bis 1890er Jahren in die argentinische Hauptstadt, um ihr Glück zu suchen. Mit dem großen Zuzug kam die Weltwirtschaftskrise und mit ihr kam Juan Domingo Perón 1946 an die Macht. Gemeinsam mit seiner Frau Eva Perón – weltweit bekannt als „Evita“ – regierte er bis 1955 das Land und wurde schließlich nach einem Militärputsch ins spanische Exil geschickt.

    Nach Juan Perón wurden die Argentinier von der Militärjunta unter General Jorge Videla regiert. Während der Epoche, die „Schmutziger Krieg“ genannt wird, ließ das Militär zig tausende vermeintliche Regierungsgegner verschwinden, foltern und ermorden. Noch heute versuchen zahlreiche Argentinier, Details zum damaligen Verschwinden von Familienangehörigen herauszufinden.

    1982 versuchte Argentinien erfolglos, die Falklandinseln – die Argentinier nennen Sie strikt beim argentinischen Namen „Islas Malvinas“ – von den Briten zurückzuerobern und das Militärregime fand ein Ende. In den folgenden Jahren hatte das Land zwar keine größeren äußeren oder inneren Konflikte mehr zu bewältigen, kämpfte jedoch stets mit einer schwachen Wirtschaft und einer hohen Inflation. Auch wenn die Wirtschaft unter Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner zwischendurch wieder zu wachsen schien, wurde Argentinien am 31. Juli 2014 zum zweiten Mal zahlungsunfähig erklärt.

    Seit 2015 ist Mauricio Macri von der konservativen Partei Propuesta Republicana Staatspräsident. Er hob gleich zu Beginn seiner Amtszeit zahlreiche Exportabgaben auf und öffnete so den argentinischen Markt wieder der Welt, außerdem hob er Restriktionen beim Handel mit Devisen auf und wertete so den argentinischen Peso wieder deutlich ab.